Lernplattform

Moodle des Dillmann-Gymnasiums

     >>hier geht es direkt zum Dillmann Moodle<<

Moodle ist eine Lernplattform welche die Möglichkeit zur Unterstützung kooperativer Lehr- und Lernmethoden bietet. Weltweit gibt es mehr als 100.000 registrierte Moodle Installationen. Eine davon ist unser Dillmann-Moodle, zu welchem jede Schülerin und jeder Schüler per se Zugang hat.

Zur Nutzung bedarf es außer den Zugangsdaten für das Schulnetz noch einer E-Mail-Adresse, da Moodle per E-Mail kommuniziert.

Moodle kann auch mit der Moodle-App auf mobilen Endgeräten (eingeschränkt) genutzt werden.

Die URL für das Einrichten des Dillmann-Moodle in der App lautet:

     https://moodle.dillmann-gymnasium.de/moodle

Zu Moodle

Digitalisierung

„Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an - und handelt.“

- Johann Wolfgang von Goethe –

 

 

 Am Dillmann-Gymnasium wurde immer kräftig angepackt, wenn es darum ging, technisch up to date zu sein, auch wenn die finanziellen Mittel meist hart erkämpft werden mussten.

 

Ein geschichtlicher Überblick

Gehen wir zurück in das Jahr 1970. Informatik wurde als neues Fach für die Oberstufe eingeführt und Willi Stapf organisierte erstmals einen programmierbaren Taschenrechner der Firma Texas Instruments – ein Vorfahre des GTR (Grafikfähiger Taschenrechner), der unsere Schüler lange Zeit bis ins Jahr 2017 im Abitur begleitet hat.

Bis aus dem programmierbaren Taschenrechner ein echter PC (Personal Computer) wurde, dau­erte es nicht allzu lange. Die Technik schreitet in diesen Dingen, wie wir wissen, schnell voran. Die ersten zwei PCs am Dillmann-Gymnasium waren ein „Personal Computer Commodore PET“(Personal Electric Transactor) und dessen Nachfolgemodell „Commodore CBM 30008 Se­rie“.

1980 übernahm dann Josef Soltys den ersten of­fiziellen Informatik-Kurs mit diesen zwei PCs und steuerte auch noch seinen eigenen portablen Apple IIc bei.

Kurze Zeit später sollte der erste Computerraum folgen - unser allseits bekannter Raum 206 – der „kleine“ Computerraum. Dieser wurde bestückt mit acht „Sinclair 128 ZX Spectrum“. Damals war die Vorgabe des Kultusministeriums, dass immer zwei Schüler an einem Computer arbeiten soll­ten.

1990 wurden diese durch acht neue „Macin­tosh SE“ ersetzt. Sie hatten erstmals eine Maus, ein 800k Diskettenlaufwerk und eine eingebaute Festplatte und funktionieren sogar heute noch. Das Besondere war aber nicht nur die Ausstat­tung. Diese acht Computer waren durch Apple­Talk vernetzt und so konnte jeder Computer auf einem gemeinsamen Nadeldrucker ausdrucken - selbstverständlich in der heutigen Zeit, aber da­mals war das das erste kleine Computernetzwerk am Dillmann-Gymnasium. Mithilfe eines Rou­ters wurde schon damals ein Internetzugang über die Uni Stuttgart erreicht. Finanziert wurde das, wie so häufig am Dillmann-Gymnasium, mit Hilfe der Eltern, des Dillmann-Vereins und der Stadt Stuttgart.

Im Verlauf der Jahre kamen immer mehr Computer hinzu, sowie Beamer, Drucker usw. Es gibt eine Internet-Redaktion mit Homepage, eine Foto-AG und die Verwendung von PCs wird immer häufiger.

Mit zunehmender PC-Verbreitung sind viele Daten jedoch nicht mehr MAC-kompatibel, sodass - besonders durch das Engagement von Herrn Bühler - am Dillmann-Gymnasium in Zukunft auf Windows-PCs gesetzt wird.

 

Wie ist der Stand der Technik am Dillmann-Gymnasium heute im Jahr 2017?

Wir haben zwei Computerräume (insgesamt über 40 Schülerarbeitsplätze nur in diesen beiden Räumen), so­wie eine Vielzahl von weiteren mit Computern ausgestatteten Räumen, die alle untereinander vernetzt sind, was das Arbeiten im Team deutlich erleichtert.

Pro Stockwerk gibt es mobile Einheiten mit Laptop und Beamer, wenn man kurz einmal einen Filmimpuls oder Ähnliches im Unterricht zeigen möchte. Zudem verfügt das Dillmann-Gymnasium über mehrere Lap­topwagen, die mit W-LAN vernetzt sind und bei Bedarf herangezogen werden können.

Die naturwissenschaftlichen Fächer haben in ihren Räumen nicht nur mehrere mobile oder feste Computerar­beitsplätze, sondern sind zudem vollständig mit Whiteboards ausgestattet, sodass der Unterricht medientech­nisch eine neue Dimension erreicht.

Diese knapp 8.000 € teuren Whiteboards gibt es aber nicht nur in den naturwissenschaftlichen Fächern, son­dern auch in vielen „normalen“ Klassenzimmern.

Durch ein annähernd flächendeckendes WLAN seit 2018 sind unsere PCs und Laptops vollständig miteinander vernetzt.

2019 kamen iPads hinzu, sodass jeder Unterricht nun mittels iPad, Tafel oder Laptop gestaltet werden kann – ganz wie man möchte. Mehrere iPad-Koffer ermöglichen zudem mehreren verschiedenen Klassen jeden Tag kurze Recherchen, interaktive Buchgestaltugen, Filmproduktionen oder auch einfach verschiedene aufschlussreiche Anschauungen durch gut gestaltete Apps in sonst eher theoretischen Themengebieten.

 

Was ändert sich durch die Technik im Unterricht?

Es erübrigt sich zu sagen, dass alles Neue erst einmal wahnsinnig interessant für Schüler und Schülerinnen ist. Und so kann es schon einmal passieren, dass ein eher zähes Thema durch eine gewisse mediale Aufbereitung zum Renner wird.

Hinzu kommt, dass Unterrichtsinhalte gespeichert werden können und auf Plattformen wie z.B. Moodle allen Schülerinnen und Schülern zugänglich gemacht werden können. Kann jemand wegen Krankheit den Unter­richt nicht besuchen, so hat er einfachen Zugang zu den aufbereiteten Unterrichtsinhalten und kann sicher sein, dass er nichts vom „Tafelaufschrieb“ am Whiteboard verpasst hat.

Die Medien sind allgemein vielfältiger geworden. Nicht zuletzt im Internet findet man eine Vielzahl an Vi­deos oder Vorlagen, die das Erklären leichter machen bzw. manche Dinge müssen nicht einmal mehr erklärt werden, wenn man sie stattdessen zeigen kann. Mit Google-Maps kann die Klasse virtuell durch New York laufen und die Wolkenkratzerschluchten erahnen. Mit den in den Naturwissenschaften vorgeschalteten Do­kumentenkameras oder den seit 2020 eingesetzten Halterungen für die iPads sieht nicht nur die erste Reihe etwas vom Versuch, sondern er wird live über den Beamer übertragen. Und auch Hausaufgaben werden auf eine neue Art gewürdigt, wenn die HA per Kamera auf die Tafel projiziert werden kann.

Aber nicht nur Whiteboards, Beamer und iPads gibt es am Dillmann-Gymnasium, sondern im neu eröffneten Chilmanns-Lern­zimmer sogar einen Smart-TV- organisiert von Herrn Hundt und gestiftet über die Dilmann-Stiftung mit Inititative von Herrn Kellermann.

 

Viele Lehrer an unserem Dillmann-Gymnasium gehen mit der Technik, digitalisieren ihren Unterricht und haben dank digitaler Unterrichtsassistenten in Apps – gestiftet von unserem Dillmann-Verein unter dem Vorsitz von Herrn Dr. Werwigk - auf den iPads alle Schulbücher immer überall greifbar. In Zukunft wünschen wir uns natürlich, dass wir auch den SchülerInnen eine flächendeckende Nutzung derartiger Technik ermöglichen können. Denn es gibt so viele Stellen, an denen ein technisches Hilfsmittel viele Dinge einfacher macht. Nicht vergessen dürfen wir aber dabei, dass es genauso wichtig ist, eine gerade Linie mit einem Lineal und einem Bleistift ziehen zu können oder z.B. etwas ordentlich mit einer Schere auszuschneiden.  Ein gutes Mittelmaß zwischen ganz praktischen Handfertigkeiten und dem Schweben in höheren Sphären der Technik ist uns wichtig – Handeln und Anpacken ist die Devise!

 

Cordula Maier

(Netzwerkbetreuerin)