Berufswahl

Studieninfo

Es ist wichtig, den beruflichen Pfad einzuschlagen, der einem gefällt, denn dann ist man meistens auf diesem Gebiet besser. Um das zu erreichen gibt es den Studientag in BaWü, bei dem man verschiedene Gebiete ,,erkunden" kann.

Der Studientag findet an diversen Hochschulen statt. Man kann in Fächern auch unter Anderem ein "Schnupperstudium" oder eine Laborbesichtigung machen. Hierzu empfiehlt sich, auf folgender Seite einen Test zu machen, welche verspricht, das "perfekte" Studium zu finden.

Weitere Informationen

Studieninformation BW

Mehr erfahren

BOGY

Berufsorientierung am Gymnasium

Jeder Dillmannschüler macht in der 10ten Klasse das sogenannte BOGY. BOGY ist die Abkürzung für Berufs- Orientierung am Gymnasium. Das BOGY wird angeboten, um jedem Schüler einen Einblick in das Berufsleben zu ermöglichen.

Dies ist für die meisten eine große Herausforderung, da sie sich selbstständig um einen BOGY- Platz bemühen und bewerben müssen. Dabei machen sehr viele Schüler die Erfahrung, dass man sich mehr als einmal bewerben muss um einen Platz zu finden. Wenn es einmal gar nicht klappen sollte, dann kann man sich immer noch an den verantwortlichen Lehrer wenden, der einem bei der Suche hilft. Bis jetzt gab es aber nie den Fall, dass jemand seine BOGY- Woche als "Arbeitsloser" verbracht hat.

Zum Leidwesen eines jeden Schülers muss man nach jedem BOGY ein Bericht über seine Tätigkeiten und gesammelten Erfahrungen während des BOGY abgeben. 


Klassen 9

Sozialpraktikum

Die Durchführung eines Sozialpraktikums halten wir für sinnvoll in einer individualisierten Gesellschaft, in der Selbstverwirklichung eine immer größere Rolle spielt, während traditionelle Lebensformen, z.B. Familie, sich teilweise auflösen. Es gibt Hinweise darauf, dass soziales Engagement (in der öffentlichen Diskussion wird in diesem Zusammenhang von „Verantwortungs- und Bürgergesellschaft“ gesprochen) Wirkungen auf den Erwerb von gesellschaftlich erwünschten Werten, wie Solidarität und Empathie, haben kann. 

Im Sozialpraktikum erleben die Schülerinnen und Schüler Menschen unmittelbar in Krankheit, im Alter, mit Behinderungen und Ausgrenzungen als ganzheitliches und praktisches Lernen. Dies ermöglicht es ihnen, Berührungsängste abzubauen und ihre soziale Sensibilität zu schärfen und lässt sie erkennen, wie aktive Mitmenschlichkeit und gelebte Solidarität aussehen können.

Zur Vorbereitung werden sie in Blockform mit sozialen Arbeitsfeldern, wie Pflege alter, kranker, behinderter Menschen, Migrationsarbeit und Umgang mit psychischen Störungen, konfrontiert und durch Gespräche mit Fachreferenten von außen geschult. Selbstständig organisieren sie sich einen Praktikumsplatz und können somit ihren eigenen Wünschen und ihrem eigenen „Mut“ folgen; so werden z.B.  Behinderteneinrichtungen, Altenheime und Krankenhäuser ausgewählt. Im Anschluss an die Praktikumswoche findet in einer Nachbereitungsphase ein ausführlicher Erfahrungsaustausch statt. Die gewonnenen Erlebnisse halten die Schüler und Schülerinnen während des Praktikums in einem „Tagebuch“ fest, das sie als Grundlage für den abzufassenden Bericht benutzen können. Die Absolvierung des Sozialpraktikums und das Abfassen des Berichts bilden die Grundlage für einen entsprechenden Vermerk im Zeugnis. 

Helga Lorenz, Gabriele Alender

- betreuende Lehrkräfte -

Blitzlichter aus einem einwöchigen Sozialpraktikum

Akkordeonmusik tönt aus dem Raum für die Tagesbetreuung älterer Menschen im Generationenhaus Heslach. Lea ranchiert einen Rollstuhl mit einer älteren Dame in den Stuhlkreis und zieht die Handbremse fest. Gleich wird gesungen und danach Gymnastik gemacht. 

„Suchst du den Mann, der gestern neu gekommen ist?“ In der Kuschelecke sitzt Moritz mit einem Bilderbuch und strahlt. Auf und neben ihm acht begeisterte Kindergartenkinder. Ähnlich oder auch turbulenter geht es bei einigen seiner Klassenkameraden zu. Dabei reichen die Erfahrungen vom Wickeln der Säuglinge in Kindertagesstätten bis zur Betreuung von quirrligen Schulkindern im Hort.
Anders dagegen bei Benedikt, der nicht gestört werden darf, weil er gerade Schlafwache beim Mittagsschlaf der Kinder hält.

Lange Gänge, wartende Menschen – Sprechstunde bei der Schuldnerberatung des Stuttgarter Sozialamtes. Luisa ist nicht zu sprechen, sie befindet sich gerade mit einem Bewährungshelfer im Außendienst.

Ebenso Jonas –  mit dem Fahrer auf dem Großmarkt beim Einkauf für die Cannstatter Tafel: Dort am Gemüsestand alle Preisschilder unter einem Euro, statt metallen glänzender Einkaufskörbchen schwarze Plastikeimer, in der Schlange Menschen, die froh sind, mit ihrem Sozialausweis günstige Lebensmittel zu erstehen.

Geschirrklappern und angeregte Unterhaltung: 15 körperbehinderte Erwachsene sitzen am Frühstückstisch in der Tagesbetreuung des Körperbehindertenvereins in Stuttgart-Vaihingen. Jeremy kommt mir mit Teller und Geschirrtuch entgegen.

Später Raquel in Krankenschwesterkleidung, sie ist im Diakonie–Krankenhaus auf Station voll eingespannt.

Im Werkstattbetrieb der Stuttgarter Lebenshilfe für Behinderte am Löwentor sind Marvin und Florian mit der Hilfe bei der Fertigung von Kunststoffteilen beschäftigt. Sowohl die behinderten Beschäftigten als auch ihre Anleiter würden die beiden am liebsten länger behalten.