Mathematisch-naturwissenschaftliches Profil

Mathematisch-naturwissenschaftliches Selbstverständnis

Gerade in einer zusehends technologisierten Welt ist der Erwerb fundamentaler Fähigkeiten geradezu unabdingbar. Um die Teilhabe an dieser von der Industrialisierung 4.0 stark geprägten Gesellschaft auch weiterhin zu ermöglichen, erscheint eine fundierte Auseinandersetzung mit sowohl geistes- als auch naturwissenschaftlichen Arbeitsmethoden immer wichtiger.

Um einen adäquaten, problemlösungsorientierten Umgang mit neuen und oft auch herausfordernden (Alltags-)Situationen zu erlauben, sind ein grundlegendes Verständnis mathematisch-naturwissenschaftlicher und technischer Zusammenhänge gepaart mit den kommunikativen Fähigkeiten diese auch verbal (ggf. in einer Fremdsprache) zu bewältigen gefordert.

Hierbei ist auch eine enge Verzahnung der verschiedenen Naturwissenschaften erforderlich!

So gewinnt das flexible, problemlösungsorientierte, konstruktive und kooperative Arbeitsverhalten zusehends an Bedeutung und erfordert auch die kommunikativen Fähigkeiten, dieses Verhalten auch sinnstiftend zu vermitteln.

Entsprechend der historischen Entstehungsgeschichte des „Realgymnasiums,“ das durch unseren Namensparton, Christian Heinrich Dillmann, überhaupt erst in der Bildungslandschaft eingeführt wurde und eine deutliche Akzentuierung der bzw. Fokussierung sowohl auf die Naturwissenschaften als auch die „moderneren“ Sprachen gegenüber der altsprachlichen Fokussierung der damals üblichen Gymnasien setze, wird am Dillmann-Gymnasium als „sprachliches und naturwissenschaftliches Gymnasium mit rund 600 Schülerinnen und Schülern“ noch heute großer Wert auf die naturwissenschaftliche wie auch sprachliche Bildung gelegt.

Dies wird vor allem in der durchgängigen (neue Stundentafel ab SJ 22/23) Fortführung der naturwissenschaftlichen Fächer über alle Klassenstufen hinweg deutlich; wie auch in den in der Kursstufe wahlweise angebotenen Orchideenfächern (Vertiefungskurs Mathematik; Darstellende Geometrie) und der -durch zusätzliche Poolstunden unterfütterten- Berücksichtigung der bilingualen Fächer.

Frühe Heranführung an naturwissenschaftliches Arbeiten
In beiden Zügen werden die Schüler im Fach BNT schon in der Unterstufe an naturwissenschaftliches Arbeiten und erstes Experimentieren herangeführt. Neben dem problemlösungsorientierten, analytischen Arbeiten erlernen sie hierbei u.a. auch den Umgang mit dem Computer für das Arbeiten in der Schule.

Konsequente Weiterführung
„Entsprechend der Konzeption Christian Heinrich Dillmanns [werden sowohl] die Naturwissenschaften [und auch Fremdsprachen] bei uns nach wie vor als tragende Säule der Ausbildung verstanden.“ . Über das reguläre naturwissenschaftliche Fächerangebot hinaus ist das naturwissenschaftliche Profil am Dillmann-Gymnasium fest verankert und wird u.a. durch das Fach NWT ab Klasse 8, die außerunterrichtlichen Bildungsgänge zum Beispiel im Zuge der Science Week, der extracurricularen Projekte (Escape Room, Chemolumineszenz, Laer Parcours, Turmalin schleifen) sowie das vielfältige AG Angebot (Talentschmiede), aber auch unsere Bildungspartnerschaften mit der Hochschule Heilbronn (HHN) und der Hochschule für Technik Stuttgart (HfT) an der Schule gefestigt und gewährleistet.

AR-Code

Profilwahl ab Klasse 8: Die „Dillmanngabel“ 

Die Schülerinnen und Schüler beider Züge entscheiden erst nach Klasse 7, ob sie sich eher naturwissenschaftlich – mit NWT - oder sprachlich – mit Spanisch als dritter Fremdsprache – profilieren wollen.

a. Das naturwissenschaftliche Profil

Wer sich für das naturwissenschaftliche Profil entscheidet, wählt mit dem Fach Naturwissenschaft und Technik (NWT) eine umfassende, durch Praktika und technische Anwendung vertiefte naturwissenschaftliche Ausbildung. Die mögliche Kombination dieses Profils mit Latein ab Klasse 5 ist in Stuttgart einmalig (Dillmanngabel).

Weitere Inforationen zum Fach NWT finden sich in der Fächerübersicht.


b. Sprachliches Profil (Spanisch)

Wer sich für das sprachliche Profil entscheidet, wählt Spanisch als dritte Fremdsprache. Da es sich besonders eng an Latein anlehnt, bietet es für die Lateinschüler eine unmittelbare Umsetzung ihrer im Unterricht erworbenen Grundlagen. Für die Englischschüler des bilingualen Zuges bedeutet Spanisch ebenfalls eine sinnvolle Erweiterung ihrer sprachlichen Qualifikation.